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Brennelementfertigungsanlage in Lingen nimmt Betrieb wieder auf

Pressemitteilung 10/2019

Die Brennelementfertigungsanlage in Lingen kann nach dem Brand im Laborbereich ihren Betrieb wieder aufnehmen. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz heute (Montag) mit. Auflage war die Fertigstellung einer sogenannten Übertragbarkeitsprüfung, bei der alle Anlagen und Arbeitsplätze ins Visier genommen wurden, die dem abgebrannten Laborplatz ähneln.

Die Übertragbarkeitsprüfung wurde im Beisein eines externen Sachverständigen durchgeführt und gegenüber dem Ministerium dokumentiert. Im Rahmen der Prüfung wurden in der Fertigungsanlage und den Technikräumen die Umgebung von Heizungen und beheizten Anlagenkomponenten mit einer möglichen Oberflächentemperatur von mehr als 150 °C auf Brandlasten und deren Entzündungsmöglichkeit untersucht. Nach dem vorgelegten Ergebnis der Prüfungen sind verschiedene Maßnahmen und Empfehlungen vor und nach einer Aufnahme der Produktion umzusetzen, hierzu gehören unter anderem anlassbezogene Überprüfungen von elektrischen Isolationen und Anschlüssen sowie die Einhaltung von Abständen und der vorbeugende Austausch von Materialien. Bei einigen Prozessen ist zunächst eine verstärkte personelle Aufsicht zu gewährleisten. Darüber hinaus wurden in einer Analyse die Funktionen weiterer sicherheitstechnisch bedeutsamer Einrichtungen (z.B. Brandschutzklappen, Analysengeräte) überprüft, die von dem Brand betroffen waren. Dabei wurden keine Mängel festgestellt.

Da somit keine betrieblichen und rechtlichen Gründe mehr dagegen stehen, kann der Betrieb mit den damit verbundenen Anforderungen wieder aufgenommen werden.

Artikel-Informationen

04.02.2019

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