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Bundesnetzagentur folgt Position des Landes: Offshore-Netzverknüpfungspunkt Cloppenburg wird entlastet

Pressemitteilung 004/2018


Zufrieden hat sich heute Niedersachsens Energieminister Olaf Lies überdie Verlegung von zwei der drei Offshore-Anbindungsleitungen von Cloppenburgnach Hanekenfähr bei Lingen gezeigt. Damit sei die Bundesnetzagentur im Rahmen der Netzentwicklungspläne 2017 – 2030 der Position des Landes gefolgt,betonte Lies. Die Verlagerung der Einspeisepunkte sei aus netztechnischer Sicht vorteilhaft und verbessere die Akzeptanz in der Region vor Ort.

Wörtlich sagte Lies: "Ich freue mich, dass die Bundesnetzagenturder Position des Landes Niedersachsen gefolgt ist, Offshore-Netzanbindungendirekt zu alten Kraftwerksstandorten und in Richtung der nationalen Verbrauchsschwerpunkte zu verlegen. Dadurch lässt sich der Übertragungsnetzausbaubedarf reduzieren. Besonders zu begrüßen ist, dass die Verlegung zur Entlastung desgeplanten Netzausbaus im Rahmen des Bundesbedarfsplangesetzes-Projekt Nr. 6 (Conneforde- Cloppenburg – Merzen) im Raum Cloppenburg beiträgt."

Hintergrund:

Alle zwei Jahre müssen die Übertragungsnetzbetreiber einen nationalen Netzentwicklungsplan Strom erstellen und diesen zur Prüfung und Bestätigung der Bundesnetzagentur vorlegen. Die niedersächsische Landesregierung hatte sich in einer Stellungnahme am Konsultationsprozess beteiligt.Eine der Kernforderungen war die Überprüfung und die Betrachtung von Alternativen zum bisher vorgesehenen Netzknoten Cloppenburg. Durch dieVerlagerung von zwei der ursprünglich drei geplanten Anbindungsleitungen nach Hanekenfähr entfallen kostspielige leistungsflusssteuernde Maßnahmen.

Artikel-Informationen

09.01.2018

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