Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Grundprogramm des NLWKN

Aluminium

Aluminium (Al) ist das häufigste Metall in der Erdkruste und wichtiger Bestandteil von Silikaten und Tonmineralen. Der Grenzwert nach TrinkwV (2013) beträgt 0,2 mg/l. mehr

Ammonium

Ammonium (NH4+) ist ein natürlicher Bestandteil von organischen Substanzen. Hohe Ammoniumgehalte im Grundwasser weisen auf Verschmutzungen durch Abwasser und Abfälle oder den übermäßigen Gebrauch von Wirtschaftsdüngern hin. mehr

Calcium

Calcium (Ca) gehört zu den Erdalkalimetallen und ist für Lebewesen essentiell. Die Gehalte der Erdalkalimetalle Calcium und Magnesium bestimmen die so genannte Wasserhärte. Ein Grenzwert existiert nicht. mehr

Chlorid

Chlorid (Cl-) ist als Bestandteil von Salzen weit verbreitet. Stark erhöhte Chloridgehalte im Grundwasser können auf punktuelle Abwassereinleitungen, Belastungen aus Deponien, Streusalzeinflüsse und den Einsatz von Düngemitteln hinweisen. mehr

DOC

Der DOC (Dissolved Organic Carbon = gelöster organischer Kohlenstoff) ist ein Summenparameter für die im Grundwasser gelösten natürlichen und synthetischen organischen Kohlenstoffverbindungen. mehr

Eisen

Eisen (Fe) ist ein Metall, das in fast allen Böden und Gesteinen vorkommt. Die Löslichkeit von Eisen im Grundwasser wird vom hydrochemischen Milieu bestimmt. Für den Indikatorparameter Eisen legt die TrinkwV (2013) einen Grenzwert von 0,2 mg/l fest. mehr

Kalium

Kalium (K) ist ein Alkalimetall und essentieller Nährstoff. Die wichtigsten Verbindungen sind Kalisalze (KCl) und gesteinsbildende Mineralien (Silikate). Neben Natrium stellt es das wichtigste Kation in Körperflüssigkeiten dar. mehr

Leitfähigkeit

Die elektrische Leitfähigkeit ist ein Summenparameter für den Gehalt von Salzen. Veränderungen der Leitfähigkeit sind ein Indikator für Versalzungsprozesse sowie für Mischungsprozesse. Der Grenzwert nach TrinkwV (2013) beträgt 2790 µS/cm bei 25°C. mehr

Magnesium

Magnesium (Mg) gehört zu den Erdalkalimetallen und ist für Lebewesen essentiell. Die Gehalte der Erdalkalimetalle Calcium und Magnesium bestimmen die so genannte Wasserhärte. Ein Grenzwert existiert nicht. mehr

Mangan

Mangan (Mn) ist ein Metall und essentieller Mikronährstoff für alle Lebewesen. Es ist wie Eisen in fast allen Böden und Gesteinen vorhanden. In nennenswerten Mengen ist es auch in fossilem organischem Material wie Steinkohle, Braunkohle, Torf, etc. enthalten. mehr

Natrium

Natrium (Na) ist ein Alkalimetall und essentieller Nährstoff. Die wichtigste Verbindung ist Natriumchlorid (NaCl, Kochsalz). Neben Kalium stellt es das wichtigste Kation in Körperflüssigkeiten dar. Für Natrium schreibt die TrinkwV (2013) einen Grenzwert von 200 mg/l vor. mehr

Nitrat

Nitrat (NO3-) spielt eine wichtige Rolle im natürlichen Stickstoffkreislauf. Hohe Nitratkonzentrationen stammen überwiegend aus dem Eintrag von Düngemitteln in der Landwirtschaft. mehr

Nitrit

Nitrit tritt als Zwischenprodukt bei der mikrobiellen Umwandlung von Ammonium (Nitrifikation) und Nitrat (Denitrifikation) auf. Bei der Reaktion von Nitrit mit Aminosäuren entstehen krebserzeugende Nitrosamine. Der Grenzwert nach TrinkwV (2013) beträgt 0,5 mg/l. mehr

Ortho-Phosphat

Ortho-Phosphat ist das Anion der Phosphorsäure (PO43-). Es spielt als Bestandteil von Aminosäuren eine zentrale Rolle im Stoffwechsel von Organismen und ist ein wichtiger Pflanzennährstoff. Ein Grenzwert für Phosphat existiert nicht. mehr

pH-Wert

Der pH-Wert ist ein Maß für den sauren oder alkalischen Charakter einer Lösung. Er beeinflusst viele chemische und biologische Prozesse. Die Trinkwasserverordnung sieht für den pH-Wert einen Bereich von 6,5 bis 9,5 vor, um eine korrosive Wirkung des Wassers auszuschließen. mehr

Sauerstoff

Sauerstoff (O2) ist ein reaktives Element und an vielen chemischen und biochemischen Prozessen beteiligt. Der Sauerstoffgehalt kennzeichnet das chemische Milieu eines Grundwassers (oxidierend, reduzierend). mehr

Sulfat

Sulfat (SO42-) ist als Bestandteil verschiedener Mineralien weitverbreitet. Anthropogene Einträge stammen aus der landwirtschaftlichen Düngung und aus der Deposition von Stäuben und Schwefeloxiden. Höhere Sulfatgehalte wirken sich geschmacklich auf das Trinkwasser aus. mehr

Säurekapazität pH 4,3

Die Säurekapazität gibt an, wie viel Säure ein Wasser bis zum Erreichen eines bestimmten pH-Wertes aufnehmen kann und beschreibt damit die Pufferkapazität eines Wassers. mehr

Säurekapazität pH 8,2

Die Säurekapazität gibt an, wie viel Säure ein Wasser bis zum Erreichen eines bestimmten pH-Wertes aufnehmen kann und beschreibt damit die Pufferkapazität eines Wassers. Im Grundwasser mit pH-Werten über 8,2 wird die Säurekapazität bis zum Erreichen eines pH-Wertes von 8,2 bestimmt. mehr
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